HIROSHI AMAKO
Tenor
“… mit jugendlichem Glanz gesungen von Tenor Hiroshi Amako.”
Der britische Tenor Hiroshi Amako, Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper, wird für die elegante Schönheit seines Klangs und eine außergewöhnliche Perfektion seiner Diktion in einer Vielzahl von Sprachen gefeiert. In der Saison 2026/27 ist er in Wien unter anderem als Apollo in Monteverdis L’Orfeo unter der Leitung von Stefan Gottfried und als Tamino in Geheimmission Zauberflöte, der neuen Produktion der Staatsoper für junges Publikum, zu erleben.
In der Saison 2025/26 war Hiroshi Amako an der Wiener Staatsoper als Belmonte in Die Entführung aus dem Serail unter Ivor Bolton, als Arturo in Lucia di Lammermoor unter Roberto Abbado, als Arbace in Idomeneo und als Steuermann in Der fliegende Holländer, jeweils unter Bertrand de Billy, sowie als Brighella in Ariadne auf Naxos unter Cornelius Meister zu hören. Zu den weiteren Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten zählen Ferdinand in Thomas Adès’ The Tempest unter der Leitung des Komponisten, Fenton in Verdis Falstaff, Tamino in Die Zauberflöte, Narraboth in Salome, Tybalt in Roméo et Juliette, der Neuling in Billy Budd, Alfred in Die Fledermaus und Pong in der Neuproduktion von Turandot. Er hat mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Philippe Jordan, Simone Young, Kent Nagano, Thomas Adès, Ivor Bolton, Bertrand de Billy, Pablo Heras-Casado, Roberto Abbado und Michele Mariotti zusammengearbeitet.
Hiroshi Amako ist ein vielgefragter Konzert- und Liedsänger. In der Saison 2025/26 war er zweimal in der Londoner Wigmore Hall zu Gast: als Tenorsolist in Bachs Matthäus-Passion mit dem Dunedin Consort unter John Butt sowie mit dem Pianisten Michael Pandya in einem von BBC Radio 3 live übertragenen Liederabend, in dessen Mittelpunkt Brittens Holy Sonnets of John Donne standen. Im April 2026 sang er Brittens Canticles im NEST, der neuen Spielstätte der Wiener Staatsoper. Liederabende gab er außerdem beim Oxford Lieder Festival und als Mitglied des Royal Academy Song Circle. Auf dem Konzertpodium trat er mit dem BBC National Orchestra of Wales, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra und dem Auckland Philharmonia Orchestra auf. Als erfahrener Interpret von Barockmusik sang er als Solist an der Seite prominenter Spezialisten wie Rachel Podger, Ton Koopman, John Butt und Stephen Layton.
Während seiner Ausbildung in London sang Hiroshi die Rolle des Bill in Jonathan Doves Oper Flight, Pasquin in Bizets Le Docteur Miracle, den Ersten Matrosen in Dido and Aeneas und Damon in Acis and Galatea. Von 2018 bis 2020 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Hamburg und sang dort Abdallo (Nabucco), den Laternenanzünder (Manon Lescaut), Borsa (Rigoletto), Le Comte de Lerme/Un Héraut (Don Carlos) und Sascha (Moskau, Tscherjomuschki); in der Uraufführung von Johannes Harneits IchundIch verkörperte er die Rolle des Goebbels.
Hiroshi Amako hat zahlreiche Wettbewerbe und Preise gewonnen. Im Jahr 2021 war er Gewinner des 3. Internationalen Helmut Deutsch Liedwettbewerbs in Wien. Außerdem war er Finalist beim 57. Tenor Viñas Contest und beim London Bach Society Bach Singer’s Prize.
Hiroshi Amako wurde in Tsu, Japan, geboren und zog im Alter von acht Jahren nach Nordwales. Nach seinem Musikstudium am Trinity College in Cambridge schloss er das Masterprogramm für Gesang an der Royal Academy of Music mit Auszeichnung ab, wo er bei Ryland Davies und Iain Ledingham studierte.



