SIMON ZHU
Violine
“Technisch makellos, aber auch ausdrucksstark... [...]. Er führte die Zuhörer in eine traumhafte Dimension, zwischen zartester Lyrik und feinen Nuancen.”
"Simon Zhu zeigt nicht nur großes Potenzial, sondern besitzt bereits jetzt die notwendigen Fähigkeiten und Musikalität im Überfluss, um eine glänzende Karriere zu entwickeln und sich von seinen Kollegen abzuheben." (Sir John Eliot Gardiner): Der in Berlin aufgewachsene Simon Zhu ist schon jetzt ein herausragender Geiger mit vielseitigem Repertoire. 2023 gewann er den Ersten Preis beim Internationalen Violinwettbewerb 2023 "Premio Paganini" in Genua und zugleich den Sonderpreis für das beste Paganini-Konzert. Daraus ergaben sich zahlreiche wichtige Konzertauftritte – darunter die seltene Gelegenheit, auf Paganinis eigener Violine "Cannone" von Giuseppe Guarneri del Gesù von 1743 zu spielen. 2021 gewann er den Zweiten Preis beim Menuhin Wettbewerb in Richmond, Virginia, in den USA sowie den Mozart-Preis und den European Community EMCY Award für seine herausragende Leistung beim Menuhin-Wettbewerb.
Mit Dirigenten wie Sir Antonio Pappano, Sir John Eliot Gardiner, Lü Jia und Stanislav Kochanovsky hat Simon Zhu als Solist bereits zusammengearbeitet. Er gab Konzerte in Deutschland, England, Frankreich, Belgien, Polen, Rumänien, der Schweiz, Liechtenstein, Korea und China und trat mit renommierten Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, der Academy of St. Martin-in-the-Fields, dem Sinfonie-Orchester Berlin, den Salzburg Chamber Soloists, dem Orchestra del Teatro La Fenice, dem Orchestre Philharmonique de Marseille, dem NCPA Orchestra, dem China Philharmonic Orchestra Beijing, dem Guangzhou Symphony Orchestra, dem Tianjin Symphony Orchestra und dem Wuhan Philharmonic Orchestra auf.
2024 debütierte er in der Londoner Guildhall und spielte dort Paganinis Geige "Il Cannone" (mit dem London Symphony Orchestra unter Leitung von Sir Antonio Pappano); König Charles III. war unter den Zuhörern und empfing Simon Zhu im Anschluss. Sein Debüt in der Berliner Philharmonie gab Zhu 2015 und trat dort seitdem mehrfach als Solist mit Orchester auf. Er war auch Gast beim International Young Masters Violin Festival am Bodensee und ist Stipendiat des Menuhin Festival & Academy.
Simon Zhu ist auch als Kammermusiker begehrt. Er hat wiederholt mit Musikern wie Daniel Müller-Schott, Arabella Steinbacher, Daniel Hope, Maximilian Hornung, Jan Vogler, Diyang Mei und Sophie Pacini musiziert.
Simon ist Stipendiat an der Internationalen Musikakademie Liechtenstein und nimmt an intensiven Musikwochen und Aktivitäten der Akademie teil. Seit 2016 ist er Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben. Er war Akademist an der Hope Music Academy 2020 und an der Accademia Walter Stauffer Cremona von 2020 bis 2022, wo er mit Salvatore Accardo zusammenarbeitete.
In Tübingen geboren, aufgewachsen in Berlin, erhielt Simon seinen ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren. Als Jungstudent wurde er seit 2015 bei Tomasz Tomaszewski am Julius Stern Institut der Berliner Universität der Künste, später am Mozarteum Salzburg bei Wonji Kim-Ozim ausgebildet. Ab 2021 studierte er an der Hochschule für Musik und Theater München bei Ana Chumachenco und Ingolf Turban. Daneben erhält er seit 2014 Privatunterricht bei Ning Feng. Meisterkurse bei Wolfgang Marschner, Rainer Kussmaul, Boris Kuschnir, Petru Munteanu, Krzysztof Wegrzyn, Igor Ozim und Paul Roczek rundeten seine musikalische Ausbildung ab.
In den Jahren 2020-2023 spielte Simon auf einer schönen alten Montagnana-Geige, die ihm großzügigerweise vom Florian-Leonhard-Fellowship zur Verfügung gestellt wurde. Seit 2023 spielt Simon Zhu eine bedeutende Violine von Zosimo Bergonzi, Cremona, ca 1760. Das Instrument ist eine großzügige Leihgabe der Stretton Society.
Felsner Artists vertritt Simon Zhu im deutschen Sprachraum, in Zusammenarbeit mit OnlyStage, Rom.





